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Kurse für Diabetiker bei der Diabetes-Schulung Mannheim e. V. |
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Allgemeines
Die Kosten für die Schulung und das Schulungsmaterial werden von Ihrer Krankenkasse übernommen.
Voraussetzung ist jedoch in der Regel, dass Ihr Arzt Sie in das Behandlungsprogramm (DMP Diabetes mellitus)
eingeschrieben hat. Die meisten Kassen bezahlen Schulungen außerhalb des DMP nicht mehr. Einzelne Kassen verlangen in einem
solchen Fall eine Selbstbeteiligung durch den Patienten.
Beachten Sie bitte, dass die Einschreibung in das DMP nicht von der schulenden Praxis durchgeführt wird, sondern durch den betreuenden Arzt erfolgen muss.
Begleitend erhalten Sie bei jeder Schulung eine Schulungsbuch, ein Tagebuch zur Dokumentation und, wenn nicht vorhanden aber gewünscht, den Gesundheitspass Diabetes der Deutschen Diabetes-Gesellschaft.
Besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, welche Schulung für Sie geeignet ist. Das Anmeldeformular erhält Ihr behandelnder Arzt auf Wunsch zugesandt.
Ziel der Schulung soll sein:
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Aufklärung über die Erkrankung |
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Hilfen für mitverantwortliches Handeln |
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Erreichen besserer Behandlungsergebnisse |
Schulungsinhalte
1. Diabetes mellitus ohne Insulinbehandlung
(8 Unterrichtseinheiten an 4 Tagen)
- Entstehung und Zeichen des Diabetes
- Unterzuckerung
- Urinzucker- und/oder Blutzuckerselbstkontrolle, Nierenschwelle
- Ernährung bei Diabetes mellitus (Kalorienreduzierte Mischkost)
- Erkennung und Vermeidung von Folgeschäden
- Diabetes und Nervenerkrankung an Beinen und Füßen, Fußpflege
- Körperliche Bewegung
- Sinnvolle Kontrolluntersuchungen
Bei dieser Schulung kann es durch Kalorienreduktion zu Unterzuckerungen kommen, so dass es nach Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt notwendig werden kann, Medikamente zu reduzieren oder abzusetzen.
2. Medias -2-Schulung
(16 oder 24 Unterrichtseinheiten an 8 oder 12 Tagen)
- Inhalte prinzipiell wie in 1.
- Modernes Schulungskonzept, das sich v.a. an nicht mit Insulin behandelte Patienten im mittleren Lebensalter richtet
- Schwerpunkt auf Möglichkeiten zur Gewichtsreduktion
- Alltagsnahe Tipps zum besseren Selbstmanagement des Diabetes
3. Diabetes mellitus mit konventioneller Insulinbehandlung
(10 Unterrichtseinheiten an 5 Tagen)
- Entstehung und Zeichen des Diabetes
- Unterzuckerung
- Insulin, Insulinarten und Injektionstechnik
- Selbstanpassung der Insulindosis an aktuelle Stoffwechselerfordernisse
- Erkennung und Vermeidung von Folgeschäden
- Fußprobleme beim Diabetes mellitus, Fußpflege
- Körperliche Bewegung
- Sinnvolle Kontrolluntersuchungen
4. Diabetes mellitus mit intensivierter Insulinbehandlung
(20 Unterrichtseinheiten an 5 Tagen)
- Alle Inhalte der Schulung für Konventionelle Therapie
- Basaler und mahlzeitenbezogener Insulinbedarf
- Prinzipien der intensivierten Basis-Bolus-Therapie
- Berechnung / Abschätzung von Broteinheiten
- Dosisanpassung des Insulins an Mahlzeit und Blutzucker
- Unterzuckerung und Übersäuerung (Ketoazidose)
- Diabetes und Sport
- Alltagsprobleme, Schwangerschaft, Soziales
5. Diabetes mellitus mit Insulinpumpen-Therapie
(20 Unterrichtseinheiten an 5 Tagen)
- Alle Inhalte der Schulung für intensivierte Therapie
- Technische Aspekte und richtige Bedienung
- verschiedene Pumpentypen
- Vermeidung von Problemen am Insulinkatheter
- Optimale Basalratenprogrammierung
- Fehlersuche bei zu hohen oder niedrigen BZ-Werten
- Umstellung von Pumpe auf ICT bei Pumpendefekt
- Die Pumpe im Alltag
6. Diabetes mellitus mit supplementärer Insulintherapie
(5 Doppelstunden)
- Alle Inhalte der Schulung für Konventionelle Therapie
- Basaler und mahlzeitenbezogener Insulinbedarf
- Konzept der Basis-Bolus-Therapie
- Anpassung des Insulins an den Blutzucker
- Diabetes und Sport
- Alltagsprobleme
7. Hypertonie-Schulung
(8 Unterrichtseinheiten an 4 Tagen)
- Wann ist ein Blutdruck zu hoch?
- Korrekte Technik der Blutdruckmessung
- Nicht - medikamentöse Maßnahmen zur RR-Senkung
- Ernährung bei Bluthochdruck
- Medikamente, deren Wirkung und Nebenwirkungen
- Folgeschäden durch Bluthochdruck
- Kontrolluntersuchungen
Schulungsorte
Diabetesschulungen werden in den Schulungsräumen der beteiligten Ärztinnen und Ärzte
möglichst wohnortnah durchgeführt.
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